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Hallo liebe Homepage Besucher,
Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass ich keine Firme bin. Ich tune keine Autos im Auftrag. Alle meine Autos sind meine, werden von mir gefahren und nur dann verkauft, wenn ich interesse an einem anderen Fahrzeug gewonnen habe. Dies kommt aber relativ selten vor.
Da sich meine Autos in top Zustand befinden, warum soll ich da ein anderes kaufen? Ich fahre ausschliesslich Mercedes und am besten finde ich die Modeljahre Ende der 80 Anfang der 90er Jahren. Diese Autos wurde noch gebaut um ewig zu halten.
Einiges repariere ich selbst, anderes muss die Werkstatt erledigen. Ölwechsel alle 15.000 km ist pflicht und mache ich selber mit einem super Öl von MOBIL 1. Ich verwende ausschließlich 0W-40 Öl. OW für gute Durchölung im Winter und 40 für eine hohe Temperaturbeständigkeit im Sommer. Natürlich besitzt dieses Öl die Mercedes Benz Freigaben 229.3 und 229.5. Für Diesel verwende ich das friegegebene 229.31 und 229.51 Öl von Liqui Moly 5W-30. Andere Öle sind bestimt auch nicht schlechter, aber man hat halt so seine Standards.
Bremsen wechseln Scheiben und Belege ist einfach mit dem richtigen Werkzeug. Hier verwende ich am liebsten Bremo oder ATE. Sehr zu empfehlen ist die ATE Power Disk. Aber auch hier ist es wieder reine Geschmackssache.
Mit einer Klimawartung fahre ich nach ATU da das am einfachsten ist. Andere Reperaturen lasse ich bei meiner örtlichen freien Werkstatt durchführen. Mit speziellen Sachen die Mercedes betreffen fahre ich dann lieber zum freundlichen Mercedes Händler.
Nun aber zu dem was mein Hobby ist, das Tunen
Als großer Youngtimer und Classic Car Liebhaber beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit den Fahrzeugen, der 70 er 80 er und 90 er Jahre. Classiker, die auf jeder Straße auffallen. Wenn man diese Fahrzeuge noch ein wenig optisch modifiziert in den 80er hieß das ganze noch Tuning, werden sie einzigartige Einzelstücke. Mein Interesse liegt vielleicht auch daran, dass als ich noch ein kleiner Junge war und selbst noch keine Autos fahren durfte, diese Autos aktuelle Modelle auf den Straßen unserer Städte waren. Leider kosteten diese Fahrzeuge damals so viel, dass es mir als ich einen Führerschein hatte, nicht möglich war, ein solches Auto zu erwerben. Als Lehrling vediente man in den 80er Jahren nur so 400 DM das sind umgerechnet nur ca. 200 €. Selbst heute kosten einige der Youngtimer oder Classic Cars mehr, als ein neuer Mittelklassewagen. Dafür hat man beim Erwerb eines solchen Fahrzeuges aber einen anderen Vorteil, sie verlieren nicht mehr an Wert wie ein Neuwagen, sondern sie gewinnen an Wert, Jahr für Jahr.
Mancher mag sich vielleicht auch heute ärgern, hätte er doch sein erstes Auto was er in der Ausbildung fuhr oder beim Studium in den 80er oder 90er bis heute behalten! Den Mercedes W123, den VW Käfer, die Ente 2CV, den Opel Manta oder den Ford Capri um nur einige zu nennen
Mein erstes Auto 1983 war ein Fiat X 1/9 den ich damals schon getunt habe, von 73 PS auf über 115 PS, mit größeren Ventile, spitzer Nockenwelle, vier Rohr Auspuffanlage und einem vierfach Vergaser. Breitreifen mit damals enormen 195 ziger waren auch Pflicht. Damals gab es als Wunschkennzeichen kein O so überlegte ich mir alle Autos mit RT im Kennzeichen zu versehen. RT steht für Rüth Tuning. Ich tune meine Autos zu Einzelstücken.
1984 kaufe ich mir einen VW Käfer einen seltenen mit 50 PS die normalen hatten alle nur 44 PS. Leide hatte dieser nach 4 Wochen einen Motorschaden und das bei nicht einmal 80.000 KM. So kam ich bei diesem Wagen nicht um tunen.
1986 kaufte ich mir einen neuen Ford Fiesta in Belgien. (Dort kostete das Grundmodell über 3.000 DM weniger als in Deutschland.) Der Fieast war ein 1.0 Liter mit nur 45 PS das ging gar nicht, doch aufgrund eines Unfalls wurde ich in der Versicherung hoch gestuft und mehr PS waren aus finanziellen Gründen nicht drin. Ich kaufte mir dann bei Ford die originalen Spoiler vom Ford Fiesta XR2i und baute sie selbst an. An den Auspuff schweißte ich am Ende ein Doppelrohr an und ich zog auch 205 er Breitreifen auf. Die Optik war jetzt der Hammer in knall rot mit super Breireifen. Nur leider war bei 130 km/h die Endgeschwindigkeit erreicht
Nach meiner Ausbildung arbeite ich als Gesell und hattte endlich mehr Geld um mir ein vernünfiges Auto zu kaufen. 1988 kaufte ich mir einen Nissan King Cab. Er bekam direkt grosse 325 er Reifen. Den Ramschutz schweißte ich selbst zu sammen und baute ihn an. Man hat ja was als Geselle gelernt, schweissen. Ramschutz vorne, Flankenschutz rechts und links, Ramschutzstosstange hinten. Auspufrohre hinter dem Führerhaus hoch gelegt. (Kennt ihr bestimmt als Sidepipes oder von Truks.) Alles vom TÜV per Einzelabnahme eingetragen. Für die Wochenendausflüge und den Urlaub kaufte ich mir noch eine Wohnkabiene für die Ladefläche.
Da die Spritpreise anstiegen und ich meinen Arbeitsplatz wechselte und so zum Wochenendheimfahrer wurde, kaufte ich mir 1996 in Belgien beim Fordhändler bei dem ich den Fiesta 10 Jhre zuvor gekauft hatte noch einen Ford Monde Diesel 90 PS. Der Nissan Pick Up war ein Benziner und verbrauchte so um die 15 Liter. Da war so ein sparsamer Mondeo Diesel mit 7 Liter Verbrauch genau das richtige. Im Jahr 2000 mußte ich aus finanziellen Gründen den Nissan Pick Up verkaufen. Ein tolles Auto, was mich 12 Jahre lang treu begleitet hate. Er ging nach Griechenland.
2002 hatte der Ford Mondeo bei 200.000 km Getriebeschaden. Er ging für 2.300 Euro an einen Händler der die Fahrzeuge nach Afrika verschiffen wollte. Gut dass ich an dem Mondeo ausser schwarzer Scheibenfolie, das Anbringen einer Anhängerkupplung und einem Chptuning von DTS nichts gross investiert habe.
Somit mußte ein neues Auto her. Im Jahr 2002 kaufte ich mir einen Skoda Oktavia Kombi TDI 1.9 mit 110 PS. Damit kam auch meine Tuningleidenschaft wieder voll auf. Ich baute Frontspoiler und Heckspoiler an vom Skoda Oktavia RS, versah den Wagen mit 225/40 R17 Gelgen und legte ihn dann leichte 30 mm mit einem Sportfahrwerk von H&R tiefer. Duch einfaches Chiptuning wie beim Ford Mondeo konnte ich aus den 110 PS leicht 136 PS machen.
Ich für den sparsamen Diesel und konnte mich wieder meinem Tuning widmen. Alte Autos aus den 70er 80er und 90er, breiter, tiefer und mit schönen großen Felgen, natürlich alles mit TÜV.
Unter den Einzelnen Rubrilen in der Homepage habe ich meine alten Projekte abgelegt und ach die Fahrzeuge die ich zur Zeit fahre und was ich an diesen verändert habe. Diese Autos sind Sammlerstücke, sie werden gehegt und gepflegt und stehen nicht zum Verkauf, vorerst nicht. Es sind auch keine Anfragen erwünscht, ob ich nicht doch ein Auto verkaufen möchte. Wenn ich ein Auto verkaufen möchte findet ihr das unter Verkäufe hier auf der Homepage oder bei Mobile.de und AutoScout24.de.
Unter der Rubrik Infos, habe ich allgemeine Informationen zusammen gefaßt, die mich mal interessiert haben und die eventuell auch für andere Autointeressierte interessant sein könnten. Ich übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben!
Leider habe ich auch nicht die Zeit alle Informatinen die ich erhalten habe wieder ins Netz zu stellen. Darum freue ich mich immer, wenn ich Reperaturanleitungen oder Hinweise bei anderen Autofans im Netz finde. Darum danke ich auch allen anderen Auto Freaks für die Unterstützung zum Erhalt der Klassiker. Da wie ich sicherlich viele nicht immer in die Werkstatt fahren können um dort etwas reparieren zu lassen. Vor lallem Kleinigkeiten. Des weiteren glaube ich, wenn ich etwas selbst repariert habe es besser ist als in einer Werkstatt, da ich dann zum Beispiel origuinal Teile zum günstigeren Preis aus dem Internet kaufe oder auch besseres Material verwende wie z.B. Edelstahlschreuben. Ich entferne auch gleich Rost und mache Holraumversiegelung an stellen, wo ich etwas repariert habe. Mein Motto ist halt nur das Beste oder gar nichts.
Wenn jetzt noch jemand sagt alte Autos verbrauchen viel Benzien und sind viel zu anfällig dann sollen sie mal neue Autos fahren, wenn diese älter als 10 Jahre sind, dann existieren die meisten mit ihren schon nicht mehr. Wenn ihr economisch sein wollt, müsst ihr euer altes Auto lange fahren, denn rechnet mal aus, wieviel Energie verbraucht wird um ein neues Auto her zu produzieren und es wieder zu recyclen, zumindest der Teil, der eventuel recyclet werden kann.
Ich habe einen Freund, der fährt seit 1982 einen Mercedes 500 SE (Model W126). Er hat dieses Auto damal neu gekauft. Ihr denk jetzt er habe kein Geld, darum fährt er das Auto immer noch, falsch gedacht er hat genug Geld. Er wartet nur immer noch darauf, dass so ein klasse Auto wie der Mercedes W126 wieder verkauft wird, aber bis heute gibt es keinen würdigen Nachfolger.
Gruß euer
Oliver Rüth
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